Patienten berichten echte Behandlungsverläufe

Social freezing mit 39 Jahren

Auch wenn es in meinem Alter (39) wohl eher spät ist, sich für „social freezing“ zu entscheiden, so kann ich nur positiv über die Behandlung berichten. Im Februar 2016 hatte ich ein erstes Gespräch mit Herrn Dr. F. Götze, wo er mir alles genau erläuterte. Habe dann gleich angefangen Folsäure einzunehmen – dies gilt der Vorbereitung. Einen Monat vor dem effektiven Behandlungsbeginn muss für das genaue Timing die Pille eingenommen werden. Nach Absetzen der Pille folgt eine kurze Menstruation – ca. 10 Tage danach startet man mit den Hormonspritzen. Nie zuvor hatte ich mir selber eine Spritze gemacht – ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl. Zu meiner Überraschung verlief alles problemlos und ohne Schmerzen und das während der gesamten 8 Tage. Ab und zu hinterliess die Spritze einen kleinen blauen Fleck – aber nicht der Rede wert. Ich merkte, dass meine „weiblichen Unterleibsorgane“ fleissig arbeiteten. Dann der erste Ultraschalltermin in der Praxis – ich war sehr gespannt, was sich da in meinen Eierstöcken entwickelt hatte. Herr Dr. F. Götze war positiv überrascht – er konnte ca. 10 Eibläschen zählen. Drei Tage später folgte die wiederum schmerzfreie Entnahme unter Vollnarkose (15min). Es konnten 11 Eizellen entnommen und auch 11 eingefroren werden. Ein gutes Ergebnis, über welches ich mich sehr gefreut habe. Ob ich diese Eizellen je brauchen werde, weiss ich nicht. Da ich im Moment nicht in einer Partnerschaft lebe, der Kinderwunsch aber trotzdem gross ist, war „social freezing“ für mich eine gute Entscheidung.

Social Freezing
Vorzeitige Erschöpfung der Eierstockreserve

 

Kommentar 360°

Es gibt eine Empfehlung der Organisation fertiprotekt, die prophylaktische Eizellgewinnung aus nicht-medizinischen Gründen bevorzugt vor dem Alter von 35 durchzuführen. Danach ist ein Einfrieren nicht verboten, hat jedoch geringere Erfolgsaussichten als in früheren Jahren. Eine Studie aus Spanien konnte zeigen, dass eine Schwangerschaftswahrscheinlichkeit von 6,6 % pro eingefrorener Eizelle besteht bei Einfrieren bis 35 Jahren. Zwischen 36 und 37 Jahren lag dieser Wert bei 6,1 % und fiel auf 5,6 % zwischen 38 -39 Jahren. Ab 40 konnten nur noch 1,8 % Schwangerschaften pro Eizelle erzielt werden.
Somit wird deutlich, dass bei die altersabhängige Abnahme der Fruchtbarkeit fliessend verläuft.
Der Entscheid für oder gegen eine solche Massnahme kann daher nur individualisiert und unter Berücksichtigung der Gesamtsituation gefällt werden und braucht eine eingehende Beratung.

15.12.2016

Severe endometriosis and infertility

Before the first visit we felt nervous and not sure what to expect from the whole ‘IVF’ experience. I was very scared that we wouldn’t be able to have children as I had been tending my OBGYN and she found I had Grade 3 Endometriosis and my fallopian tubes were blocked. I started to panic because being told you would not have children naturally is a lot to handle, but she got us an appointment with the 360 Grad clinic very quickly. We went for the first consultation with Dr Gotze, he explained the process and that ICIS would be best suited for our situation, answering all our questions. Everything was explained clearly to us, making it easily to understand.

After our meeting with Dr Gotze we decided to proceed with him. Also we were planning to leave Switzerland in the coming months and were anxious to start treatment as soon as possible. We started treatment the very next month which was great and really put our minds at ease that we were starting the process and in good hands.
The clinic itself is fantastic, 5 star facilities and the care from the nurses and doctors was very friendly, relaxed but very professional. We unfortunately had to do 4 rounds of ICIS treatment which mentally was difficult, but if there were ever any problems or questions Dr Gotze was very contactable either through email or text.

We moved home after the 2nd round but the communication between home and the clinic was never an issue and I was never left unsure about any medications I had to take. Even if these were different brands in the 2 countries Dr Gotze would research it for me and give me the best possible option. There was never an issue with language as Dr Gotze and his team are all fluent in English so I understood everything that was happening at all times.
The 4th round worked for us, which was so exciting. I am now over 6 months pregnant with twins. If we ever wanted to have another child and couldn’t have one naturally, and even though we don’t live in Zurich anymore I wouldn’t hesitate about going back to Dr Gotze and his team for their expert care, friendliness and professionalism.

Künstliche Befruchtung (IVF)
Minimalinvasive Chirurgie
Endometriose und Kinderwunsch

Der Erfolg kam mit der GnRH Hormonpumpe

Unsere Geschichte beginnt wie bei so vielen Paaren, die sich lieben und den Traum von einer eigenen Familie haben, mit unserer Hochzeit und dem Wunsch, nun endlich die Familienplanung tatsächlich in Angriff zu nehmen. Wir heiraten, bekommen Kinder, selbstverständlich, und bauen ein Haus- so war der Plan, leider stockte dieser beim zweiten Punkt – Kinder bekommen. Im Juli 2012 haben mein Mann und ich geheiratet, seit diesem Zeitpunkt habe ich die Pille abgesetzt, recht schnell merkten wir, dass unsere Bemühungen schwanger zu werden nicht funktionierten, vor allem weil ich keinen Zyklus hatte, meine Periode blieb einfach weg.
Zuerst haben wir uns an unsere Hausärztin gewandt, die uns die Unterstützung untersagte bzw. zu diesem Zeitpunkt noch nicht helfen wollte, sagte wir sollten erst noch ein paar Monte warten und schauen, was dann passiert. Diese Aussage hat uns nicht zufriedengestellt und so sind wir zu einem Frauenarzt mit dem Untertitel „Kinderwunschpraxis“ gewechselt. Einige Tabletten und mehrere Wochen später stockte es auch hier, nichts passierte. Eine weitergehende Behandlung als Tabletten ginge bei ihm nicht, sagte dieser Arzt. Er konnte uns also auch nicht helfen. Also haben wir uns entschlossen es „professionell“ zu versuchen, der Wunsch ein Kind zu bekommen war mittlerweile sehr gross geworden. Seit unserer Hochzeit waren über 14 Monate schon vergangen.
Wir sind zunächst auf die Praxis 360° aufmerksam geworden, da diese nah zu unseren beiden Arbeitsplätzen lag. Ich arbeitete damals im Seefeld, mein Mann am Hegibachplatz. Bisher hatte ich alle Arztbesuche allein gemeistert, mein Mann nahm sich vor von nun an dabei zu sein. Was für ein Segen es war, dass die Praxis so nah war, sollte uns erst später bewusst werden (bei ca. 2 Terminen pro Woche über 2 Jahre hinweg). Jedenfalls waren wir hochmotiviert, als der Arzt des 360° Zentrums uns sehr sympathisch und verständnisvoll begrüsste und uns nach eingehender Untersuchung und vielen Erklärungen den Vorschlag, es mit Spritzen zu versuchen, unterbreitete. Zum ersten Mal kam Hoffnung in uns auf und wir wussten, dass wir hier eine echte Chance haben, unseren Traum von einer Familie zu verwirklichen. Wir haben uns sofort aufgehoben gefühlt, unser Arzt war unsere einzige Bezugsperson und das reichte uns zu diesem Zeitpunkt vollkommen aus. Niemand, weder Familie oder Freunde, waren bislang sonst in unsere Bemühungen einbezogen.
Das Spritzen verlief dann allerdings sehr schleppend und war von Schmerzen begleitet. Wir haben sehr hohe Dosen gebraucht, dies trotz meines jungen Alters von 25 Jahren – also im eigentlich idealen, gebährfähigen Alter. Das Spermiogramm meines Mannes war gut, also schien die Ursache bei mir zu liegen. Mit den Spritzen konnten wir zumindest eine Folikelreifung und damit einen Zyklus erreichen, leider aber keine Schwangerschaft. Der nächste Schritt, die Insemination, war nach einigen erfolglosen Zyklen ins Auge gefasst. Dadurch erhofften wir uns eine deutliche Steigerung, um schwanger zu werden.
Da die Folikelreifung mit den Spritzen sich recht schleppend entwickelte, haben wir nach einiger Zeit entschieden mitten im Zyklus auf ein anderes Medikament zu wechseln, da das erste nicht wie gewünscht angeschlagen hatte. Das neue Medikament jedoch schlug so gut an, dass auf einmal 8 sprungreife Eizellen entstanden. Wir mussten diesen Zyklus also ́leider ́ abbrechen, da nur die künstliche Befruchtung die Alternative gewesen wäre, und soweit waren wir an diesem Zeitpunkt noch nicht.
Beim nächsten Inseminationsversuch entstanden 4 sprungreife Eizellen. Wir wollten nicht schon wieder abbrechen, immer noch nicht künstlich befruchten, aber auch keine Vierlinge bekommen, also hat unser Arzt in einer schmerzhaften Prozedur zwei der 4 Eizellen abgesaugt. Die anderen zwei wurden per Insemination befruchtet. Der Schwangerschaftstest war leider auch in diesem Versuch negativ.
Letztendlich und nach über 3 oder 4 Inseminationen haben wir uns dann doch für den Weg der künstlichen Befruchtung entschieden. Unser Arzt war zu diesem Zeitpunkt mehr als verständnisvoll. Er hat es respektiert, dass wir keine Pause in den Behandlungen wollten, wir wollten immer weitermachen, riet uns aber zu begleitender Akkupunktur und das Aufsuchen einer Psychologin aufgrund der bis dahin erlittenen Rückschläge und erfolgloser Versuche. Auch unsere Eltern haben wir auf sein Anraten hin informiert und über die bislang gemachten Erfahrungen erzählt.
Während der gesamten Zeit der Medikamentengabe habe ich meinen Geschmackssinn verloren. Das war für mich als leidenschaftliche Köchin sehr schwer. Unser Arzt ist bei jedem Besuch darauf eingegangen, hat sich erkundigt, versucht zu helfen. Jedoch wurde stets die Diagnose „medikamentenindizierte Hyposmie“ gestellt. Da uns die Kinderwunschbehandlung wichtiger war, haben wir den Geschmacksverlust hingenommen und die Medikamente weiter eingenommen.
Drei künstliche Befruchtungen folgten, eine davon sogar mit einem Überstimulationssyndrom, bei der ich eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Unser Arzt war selbst an einem Sonntag telefonisch erreichbar, hat uns Mut zugesprochen und uns die Angst genommen. Dass so etwas passieren kann, wussten wir, wir waren bestens informiert.
Im Dezember 2014 hatten wir dann schon alles mehrmals (Insemination, IVF, Spritzen, Medikamente etc.) ausprobiert. Wir wussten nicht mehr weiter, unsere Hoffnungen waren am Tiefpunkt. Unser Arzt hat jedoch weiter an uns geglaubt, hat uns zu diversen Tests geraten und uns bei der Terminvereinbarung geholfen. So haben wir einen genetischen Test machen lassen und eine Untersuchung im Hormonzentrum. Grund für diese weiteren Untersuchungen war der Gedanke an die GnrH-Pumpe, die in Frage kommen könnte. Wir waren so dankbar und erleichtert, dass es irgendwo etwas gab, was wir noch nicht ausprobiert hatten. Eine kleine Pumpe wird an den Bauch geklebt und spritzt alle 90 Minuten ein Medikament, das zur Follikelreifung führt. Unser Arzt hat sich sehr viel Zeit genommen die Funktionsweise der Pumpe selbst zu verstehen und anschliessend uns genaue Instruktionen zu geben. Bei jedem Termin hat er sich ausführlich und aufrichtig interessiert erkundigt, wie das Leben mit der Pumpe ist. Die Pumpe war einerseits ein Segen, weil das tägliche Spritzen wegfiel, andererseits hatte man einen kleinen Fremdkörper an sich. Die Pumpe klebte auf meinem Bauch, enge Blusen und Kleider waren vorerst passé, da ich im Büro nicht die kleine Beule erklären wollte. Auch das leise Ticken, wenn das Medikament alle 90 Minuten gespritzt wurde, brachte mich in die ein oder andere brenzlige Lage. Während eines Meetings z.B. wurde von einem Kollegen beispielsweise einmal „Psssst“ gerufen, auf das Schweigen hin fragte er „Irgendetwas tickt doch hier“ und wie alle anderen schaute ich mich fragend um, schaute unter den Tisch und hoffte wohlwissend und insgeheim, dass das Ding endlich bald fertig ist. Auch habe ich zwanghaft und diszipliniert darauf geachtet mich nie weiter als 60cm von meiner Tasche zu entfernen, indem stets der kleine Sender versteckt war, so dass dieser immer und jederzeit Funkkontakt zur Pumpe an meinem Bauch hatte.
Mit der Pumpe hat sich stets zuverlässig ein einziger Folikel gebildet, ein mehr oder weniger normaler Zyklus-Rhythmus stellte sich ein. Wir haben zwei Insemination nochmals wahrgenommen, uns dann aber nach diesen weiteren, erfolglosen Versuchen mit dem Thema Adoption näher befasst. Wir haben die Akkupunktur abgesagt, die Termine bei der Psychologin gestrichen und unseren Eltern wieder erzählt bzw. ‚vorgeschwindelt‘, dass wir zunächst eine Pause machen würden. So haben wir aus unserer Sicht den Druck, der sich mit jeder schlechten Nachricht an unsere Eltern immer weiter aufgebaut hat, etwas abbauen können.
Die Pumpe war trotzdem noch unser stetiger Begleiter, nur hatten wir „einfach“ Geschlechtsverkehr, streng nach Terminkalender quasi. Nach 6 Zyklen mit der Pumpe (6 Monate) war es auch wieder so, ich hätte fast vergessen, den Test zu machen, da die Hoffnung auf ein positives Resultat doch nur noch sehr klein war. Früher war die Zeit bis zum Schwangerschaftstest quälend lang, mit der Zeit war das nur noch eine „Formalität“, das Ergebnis stets vorausahnend.
Unsere Partnerschaft war in der ganzen Zeit trotzdem sehr intensiv. Wir haben einander mit Samthandschuhen angefasst. Wir haben feste Rituale gehabt, wie z.B. das gemeinsame Abendessen, haben uns mehr Luxus gegönnt, als Ausgleich zu den negativen Gefühlen (Shopping, schöne Hotels). Freunde und Familie haben wir aber seltener besucht, aus Angst vor Fragen oder aus Angst vor Neid von anderer Leute Kinderreichtum.
Aber auf einmal, im 6. Zyklus also, hat der Test ein positives Ergebnis angezeigt. Anstatt meinen Mann die freudige Nachricht zu verkünden, habe ich als aller erstes unserem Doc eine SMS geschrieben und habe gefragt ob das denn sein kann, mir schien das nicht plausibel. Dieser hat keine halbe Stunde später sofort angerufen und gratuliert. Die Gefühle, nach über 2 Jahren endlich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen zu halten, waren einfach unbeschreiblich. Die ganzen Mühen und Schmerzen, der ganze Druck, all die Zweifel und Tränen, waren auf einen Schlag vergessen.
Heute, 3 Jahre nachdem ich die Behandlung im 360° Kinderwunschzentrum aufgenommen habe, bin ich Mutter von einem wundervollen, wunderschönem und gesundem Sohn. Nach 6 Monaten habe ich unseren Sohn abgestillt und wieder einen Termin im 360° Zentrum vereinbart. Jetzt wollen wir mit Hilfe unseres Arztes Kind Nummer 2 angehen. Unser Haus wird gerade gebaut- mit vier Kinderzimmern.

Hormontherapie

Erfolglose IVF Vorversuche

Wir hatten bereits frühere Behandlungen an einem anderen Ort. Nach dem wir es auf natürlichem Weg versuchten, probierten wir es mit einer hormonellen Stimulation mit Tabletten. Leider funktionierte dies nicht und wir entschieden uns für die IVF. Die erste IVF war in einer anderen Klinik.
Meine Gedanken beim ersten Besuch im 360°? Ich hatte Angst. Die erste IVF war für mich sehr beängstigend und ich wollte eigentlich aufgeben. Aber unser Kinderwunsch war sehr stark und wir entschieden uns es doch noch einmal in einer anderen Klinik zu versuchen. Jedoch war ich voller Zweifel und Ängste.
Ich hatte Angst wieder nur als „Nummer“ gesehen zu werden und beim zweiten Versuch wieder diese Schmerzen zu haben. Meine Erfahrung in der ersten Klinik waren sehr schlecht und so war mein Vertrauen zu solche Eingriffe nicht sehr gross.
Nach dem ersten Gespräch fühlte ich mich erleichtert. Dr. Götze hat meine Ängste und Sorgen ernst genommen und sich damit auseinander gesetzt. Wir hatten sehr gute Gespräche und er nahm sich immer Zeit für mich. Dr. Götze nahm mich als Mensch war und nicht als „Nummer“ und er ist immer auf meine Bedürfnisse eingegangen. Dies nahm mir die Angst und die Sorgen und ich fühlte mich in sehr guten aufgehoben. Hätte er sich nicht so bemüht, hätte ich nach der ersten IVF aufgegeben.
Ich war positiv überrascht und hatte ein viel besseres Gefühl als bei der ersten Klinik. Vor dem Gespräch wollte ich eigentlich eher aufgeben, doch danach war meine Zuversicht besser und meine Ängste nicht mehr so gross. Ich fühlte mich ernst genommen und mein Gefühl sagte mir danach, dass ich Herrn Götze vertrauen konnte.
Es wurde dann die gleiche Einschätzung erhoben wie bereits zuvor:
Mein Anti-müller-hormon-wert war sehr niedrig.
Ohne Hilfe (hormonelle Stimulation oder IVF) war die Prognose einer erfolgreichen Schwangerschaft bei ca. 2-5%. Mit IVF waren die Prognosen zwischen 20% und 35%.
Bei der ersten IVF hatte ich bei der Entnahme starke Schmerzen und Blutungen. Aus diesem Grund hatte ich immer Angst davon und war diesbezüglich immer sehr verkrampft. Jedoch konnte Dr. Götze mir diese Angst mit einer kleiner Vollnarkose bei der Entnahme der Zellen nehmen und ich hatte nicht mehr solche Schmerzen und Blutungen.
Dr. Götze passte die IVF-Therapie an meine Bedürfnisse an. Wir versuchten das kurze und das lange Protokoll.
Die Therapie war individuell an meine Bedürfnisse und meinem Körper angepasst. Bei Rückschlägen hat sich Dr. Götze immer Gedanken gemacht und die Therapieform mit der Medikation usw. angepasst.
Das ganze Personal war sehr aufmerksam und wir wurden immer sehr warm empfangen. Dank dieser Atmosphäre und der Freundlichkeit wie auch der Hilfsbereitschaft vom ganzen Personal fühlten wir uns sehr gut aufgehoben und in sicheren Händen.
Wir empfanden die Kommunikation zusammengefasst als grossartig! Bei Unklarheiten konnte ich immer anrufen oder eine Mail schreiben. Innerhalb von 24 Std. (meistens sogar viel früher) hatte ich einen Anruf oder eine Antwort per Mail.
Wir haben dann die IVF begonnen-total waren es vier Zyklen. Einer in der ersten Klinik und drei bei Dr. Götze davon leider eine Fehlgeburt, ein negatives Ergebnis und dann der Erfolg: Unsere Tochter ist bereits gesund und munter auf die Welt gekommen.
Die Zeit während der Behandlung war eine schreckliche Zeit. Immer das Warten, Hoffen und die Enttäuschungen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es sich lohnt diese Zeit auf sich zu nehmen! Solange der Arzt die Hoffnung hat und Möglichkeiten sieht, sollte man nicht aufgeben. Auch wenn es in diesem Moment sehr schwer ist.
Ich hatte zum Teil Stimmungsschwankungen. Diese waren nervenzerrend. Für mich und meinem Partner. Es war nicht immer einfach, aber wir sprachen oft darüber und bei „klare“ Momente machten wir darüber Witze und versuchten es mit Humor zu nehmen. Meistens klappte es auch.
Die grösste Sorge war, dass es nicht klappen würde. Das wir nie erfahren würden was es heisst ein Kind zu haben und die ganzen Strapazen und finanziellen Ausgaben umsonst waren.
Die Betreuung und Menschlichkeit der Praxis war etwas Besonderes! Wir sind uns nie wie eine Ware vorgekommen. Dr. Götze und sein Team waren immer sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Wir fanden es ausserdem extrem beruhigend, dass wir uns jederzeit per Telefon, Mail oder SMS melden durften. Sobald wir Fragen oder Sorgen hatten, meldeten wir uns bei Dr. Götze und wir erhielten immer eine Antwort.
Ich bin im Fazit sehr froh, dass ich trotz schwierigen Phasen, nie aufgegeben habe und wir heute mit Hilfe von Dr. Götze eine wunderbare Tochter haben. Ich kann jedem nur empfehlen, dass solange Dr. Götze noch die Möglichkeit einer Schwangerschaft sieht und man über die finanziellen Mitteln verfügt, nicht aufzugeben! Ich bin heute überglücklich über die Geburt meiner Tochter und die ganzen Strapazen und enttäuschende Momente während den ganzen Jahren des Versuchens sind wie weggeblasen. Ich bin einfach nur froh, dass ich nicht aufgegeben habe und dran geblieben bin.

Vorzeitige Erschöpfung der Eierstockreserve
Künstliche Befruchtung (IVF)

Endometriose und unerfüllter Kinderwunsch

Beim ersten Besuch hatten wir Angst, Zuversicht und Erleichterung dass es endlich vorwärts geht.
Die leichte Angst war da, dass nach dem Gespräch eventuelle Hoffnungen nicht verwirklicht werden könnten. Auf der anderen Seite war ich sehr zuversichtlich und voller Hoffnung.
Bei meiner Gynäkologin habe ich einige Monate mit Hilfe eines Hormon Präparates: Merional (die das Entwickeln und das reifen der Follikel in den Eierstöcken unterstützt)
Mit subkutaner Injektion.
Wir haben uns dann sehr herzlich und freundlich aufgehoben gefühlt, man hat gut gemerkt dass, dass ganze Team routiniert war.
Es wurde dann überraschend die Diagnose Endometriose III-IV mitgeteilt.
Es wurde mir guten und Positiven Bericht gegeben und anderseits hatte ich eine Riesen Zyste die mir entfernt worden sollte.
Die Frage stellte ich mir; wie sieht es nach der O.P aus? Gibt es evtl. Komplikationen? Wird alles wieder länger dauern?!
Nach der OP sollte einfach möglichst schnell gehen so das die Endometriosenherde nicht wiederkehrte. Anschliessend lief alles auf die ICSI zu. IVF kam nicht mehr in Frage da die Qualität des Spermas meines Mannes nicht optimal war.
Die Aufenthalte bei uns im Zentrum waren stets gut. Die Mitarbeiter waren immer sehr herzlich zu mir und ich schätzte es sehr das meine Bedürfnisse berücksichtig worden sind. Unsere Kommunikation verlief sehr gut und auch sehr unkompliziert. Direkter Kontakt über E-Mail war auch immer möglich.
Anfahrt mit dem Auto war gut möglich, vor dem Zentrum gibt es allerdings kaum Parkplätze. Ich stellte mein Auto immer beim Coop schräg gegenüber ab.
Es erfolgte die Stimulation: Orale Einnahme von Primolut für ca. 10 Tage. Anschliessend Zoladex Subkutane Injektion. Ca. 3 Wochen später Stimulation durch Hormonspritzen : Merional ( Förderung der Eibläschen. ) ca. 2 Ultraschalluntersuchungen zur Bestimmung der Eibläschen Reifung. Danach Entnahme der Eizelle mit einer Kurznarkose. TCM Behandlung durch Frau Zubler.
4 Zyklen und alles zusammen ca. 1 1⁄2 Jahre mit längeren Abständen.
Insgesamt hatte ich 4 Embryotransfers. Da die Eizellen des 1. Durchganges aufgebraucht waren, musste ich ein weiteres Mal eine Eizelle Entnahme durchführen. Beim insgesamt 4. Embryotransfer hat es dann geklappt.
Die Behandlung der hormonellen Stimulation empfand ich persönlich fast weniger belastend als das Abwarten der Monate dazwischen, wo nichts vorwärts ging. Ich hatte zum Glück keine Nebenwirkungen der hormonellen Therapie.
Es plagten mich natürlich Ängste. Wird das jemals funktionieren? Und kann ich überhaupt Schwanger werden, ich werde auch langsam älter (35 J) e.t.c, diese Gedanken quälten mich täglich.
Ich habe mir immer gesagt jetzt ist meine Zeit, nicht erst in 5 oder 10 Jahren und ich kann es nie bereuen wenn ich es versuche. Ich würde alles wieder genauso machen!
Mein Mann und ich sind unendlich dankbar dass wir seit fast 5 Monaten Eltern von gesunden Zwillingen sind. Ich kann es manchmal kaum glauben dass es meine Babys sind. Wir geniessen und schätzen jeden Tag mit den kleinen.

Künstliche Befruchtung (IVF)
Minimalinvasive Chirugie
Endometriose und Kinderwunsch

Ein auffälliger ERA Test weist den Weg

Mein Mann und ich sind schon seit unserer Jugend ein Paar und es war immer klar, dass wir uns irgendwann eine Familie wünschen. Ein Jahr nach unserer Hochzeit wurde ich im Herbst 2009 mit knapp 28 Jahren sofort schwanger, als wir es darauf ankommen liessen. Leider kam es dann aber ca. in der 7. Woche zu einem spontanen Abort. Klar waren wir darüber enttäuscht, waren uns aber bewusst, dass dies ab und zu passieren kann und relativ natürlich ist. Sobald sich mein Zyklus wieder normalisiert hatte, war ich ein halbes Jahr später bereits wieder in Erwartung erwartete sogar Zwillinge. Das Glück wurde aber bei der zweiten ärztlichen Untersuchung jäh zerstört, als ca. in der
11. Schwangerschaftswoche keine Herztöne mehr vorhanden waren. Wir waren sehr traurig und brauchten einige Zeit, um dies zu verarbeiten. Wir sind aber sehr positive und aufgestellte Menschen und dachten einerseits, dass wir einfach ein wenig Pech hatten und andererseits, dass uns ja noch alle Zeit der Welt blieb, um es nochmals zu versuchen…
Als dann ein Jahr später immer noch keine neue Schwangerschaft eingetroffen war, fühlte ich mich langsam unsicher. Es irritierte uns, dass zuvor zwei Schwangerschaften schnell und spontan eingetreten waren und jetzt plötzlich nichts mehr passierte. Körperlich und mental ging es mir zu diesem Zeitpunkt gut und ich hatte durch die Vorgeschichte auch meinen Körper und meinen Zyklus recht gut kennengelernt. Auch deshalb ging ich davon aus, dass irgendwann der Schwangerschaftstest wieder hätte positiv sein müssen.
Wir entschlossen uns, mit einem Fortpflanzungsspezialisten Kontakt aufzunehmen (damals noch nicht 360°), um die nötigen Abklärungen zu machen. Dies war unser Start in eine lange und schwierige Phase in den Jahren 2011 bis 2014, während der wir alles versuchten und immer wieder enttäuscht wurden. Gleichzeitig gründeten damals viele meiner Freundinnen, unsere Geschwister und andere Bekannte nach und nach ihre Familien. Es war insbesondere für mich nicht immer einfach, sich mit den Anderen über ihr Glück freuen zu können. Mein Mann hatte damit keine Mühe und mir gelang es zumindest meistens, meine eigene Situation von der der anderen getrennt zu betrachten. Darüber war ich sehr froh, weil ich ja auch Freude an all den kleinen Kids hatte und weil wir auch tolle Patenkinder bekamen und dies auch geniessen wollten. Trotzdem gab es – meistens in Abhängigkeit mit dem aktuellen Behandlungsstand – immer wieder Momente oder Phasen, während deren ich mich aus dem Thema ausklinken musste oder es sehr weh tat, als Aussenstehende zuzuschauen, wie sich alle anderen ihren Traum erfüllten konnten.
Wir gingen damals ziemlich offen mit unserer Situation um und unser Umfeld reagierte sehr unterschiedlich. Einige waren komplett überfordert und andere wurden zu einer wertvollen Stütze. Wir haben verschiedene Freundinnen und Verwandte, die mich und uns über die ganze Zeit am Thema „begleiteten“. Sie besassen irgendwie ein Talent dafür, meinen Mann und mich einerseits an ihrem eigenen Familienglück teilhaben zu lassen und andererseits unserer schwierigen Situation dennoch Raum zu bieten. Dafür bin ich bis heute sehr dankbar. Wo dies nicht möglich war, habe ich mich ziemlich verschlossen und nicht mehr über unseren unerfüllten Kinderwunsch oder die laufenden ärztlichen Behandlungen gesprochen.
Zurück aber zur medizinischen Geschichte: Körperlich liessen sich weder bei mir noch meinem Mann Ursachen für unsere Kinderlosigkeit feststellen. Wir waren daher überzeugt davon, dass mit ein bisschen ärztlicher Nachhilfe alles eine Frage der Zeit ist…Es folgten innerhalb eines Jahres drei Inseminationen und ein IVF-Zyklus mit drei Transferversuchen – alles erfolglos. Daraufhin entschlossen wir uns auf Anraten unseres damaligen Spezialisten, vor weiteren Versuchen eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung bei mir durchführen zu lassen, obwohl eigentlich keine konkreten Verdachtsmomente bestanden. Es ging darum, nochmals vertiefte Abklärungen zu machen. Bei diesem Eingriff wurde dann eine mittelschwere Endometriose festgestellt und entfernt. Einerseits war dies ein unerwartetes Ergebnis, andererseits fassten wir nochmals viel neuen Mut, da wir dachten, dass möglicherweise endlich eine Ursache für unser Problem gefunden worden war. Anschliessend absolvierten wir nochmals einen kompletten IVF-Zyklus mit insgesamt vier Versuchen, die leider auch zu keinem positiven Ergebnis führten.
Es war jetzt Dezember 2013 und das Kinderwunsch-Thema beschäftigte uns seit knapp vier Jahren. Wir waren an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr weiter kamen und wurden uns bewusst, dass wir uns auf ein Leben zu zweit einstellen müssen. Es beschäftigten uns damals verschiedene Themen – keine Kinder zu haben, konnten wir uns eigentlich als Lebensvariante eigentlich noch vorstellen – aber es gab weitere Aspekte, die uns belasteten: Wir wohnten mittlerweile in einem Eigenheim in einem absolut kinderorientierten Umfeld, das Haus an sich war total auf „Familie“ ausgerichtet und in der Nachbarschaft waren wir weit und breit die Einzigen ohne Nachwuchs. Ich arbeitete mittlerweile auf eigenen Wunsch nur noch mit einem kleinen Pensum, da ich Kraft und Zeit benötigt hatte für die ganzen medizinischen Eingriffe. Dadurch war auch meine berufliche Karriere ins Stocken geraten. Wir haderten daher auch damit, dass wir bisher unsere ganzen Pläne immer darauf ausgerichtet hatten, eine Familie zu gründen und mussten nun einen Plan B entwickeln…
Dies gelang mir mit einer Therapie bei einer Psychiaterin. Den Kontakt vermittelte mir das
IVF-Zentrum und ich konnte in den Gesprächen sehr viel über mich selbst lernen. Die Sitzungen waren insbesondere zu Beginn sehr anstrengend und die nun etwas andere, nicht medizinische, Auseinandersetzung mit meinem unerfüllten Kinderwunsch, verlangte mir einiges ab. Die Reflektion dieses und verschiedener weiterer Themen meines Lebens war aber extrem wertvoll und ich würde das jederzeit wiederholen. Als es mir besser ging, kauften wir uns – ein langgehegter Traum von mir – einen jungen Hund und gewannen so ein tolles gemeinsames Hobby. Ich nahm zudem eine neue berufliche Herausforderung an, in der ich bis heute Erfüllung finde, und wir genossen schöne Ferien zu zweit…Das Thema Kinder war nicht mehr prioritär und wir fühlten uns fast immer gut damit.
Im Januar 2015 stellte ich plötzlich fest, dass ich spontan schwanger geworden war. Leider verlief die Schwangerschaft während dem ersten Trimester nicht erfolgreich. Dieses Ereignis und die Frage, warum es jetzt plötzlich wieder auf natürlichem Weg geklappt hatte, riss in mir leider sofort die ganzen Wunden wieder auf und es gelang mir ab da nicht mehr, das Thema weiterhin als abgeschlossen zu betrachten.
Zu Beginn des Jahres 2016 wurde bei mir, weil ich auch nach erfolgter Entfernung der Endometrioseherde weiterhin unter starken Menstruationsbeschwerden litt, von meinem normalen Gynäkologen nochmals eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung vorgenommen. Weil ich davon überzeugt war, dass ich, um meinen Familienwunsch endgültig beiseitelegen zu können, noch einen letzten Anlauf mit medizinischer Hilfe unternehmen muss, war jetzt der sinnvollste Zeitpunkt dafür gekommen. Mein Gynäkologe unterstützte mich darin, weil aus seiner Sicht rein körperlich bei mir weiterhin alles gut aussah und einer Schwangerschaft nichts Offensichtliches entgegensprach. Wir entschieden uns, dass wir einen anderen Spezialisten als früher aufsuchen möchten, hauptsächlich, um nochmals neue Inputs in einem anderen Umfeld zu erhalten. Auf Empfehlung meines Gynäkologen nahmen wir daraufhin mit Herrn Dr. Götze von 360° Kontakt auf und bekamen unkompliziert einen Besprechungstermin. Die Praxis war zusätzlich auch örtlich ideal gelegen für uns, was wichtig ist, weil oft auch kurzfristige Termine anstehen.
An das Erstgespräch gingen wir mit relativ lockerer Einstellung und der Überzeugung, dass wir nur, wenn unser Bauchgefühl stimmen sollte, in einen weiteren IVF-Prozess reingehen würden. Bei
Herrn Dr. Götze wurden wir herzlich empfangen und er kannte aufgrund der Akten bereits unsere ganze Geschichte. Die Praxis ist natürlich sehr professionell, aber vom Ambiente her nicht steril, sondern recht familiär. Auch der Umgang ist offen sowie unkompliziert, was uns gut gefiel.
Anhand einiger Abklärungen, die wir wiederholten, sowie der bisherigen Akte, war auch
Herr Dr. Götze der Meinung, dass grundsätzlich eine erfolgreiche Schwangerschaft möglich sein sollte. Er empfahl uns aufgrund der bereits mehrfach gescheiterten Transferversuche einen „ERA-Test“ zu machen, bevor wir in den effektiven IVF-Zyklus starten. Dieses Verfahren kannten wir bisher noch nicht und es gab uns viel Motivation, dass uns noch unbekannte zusätzliche Methoden da waren, die man ganz konkret für die weitere Suche nach der Ursache meiner Sterilität nutzen konnte. Etwas vom Schwierigsten war für mich nämlich seit Beginn der ganzen Behandlungen, dass nie ein Grund dafür gefunden werden konnte, weshalb die IVF-Versuche nicht klappten. Der ERA-Test ergab dann effektiv ein auffälliges Resultat, aus dem Herr Dr. Götze Massnahmen ableiten konnte, indem er das Zeitfenster für die Transfers der Eizellen verschob.
Nach der anschliessenden erfolgreichen hormonellen Vorbereitung und der Eizellenentnahme konnten wir mit drei Transferversuchen rechnen. Die ersten zwei scheiterten und es war relativ hart, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und zu merken, dass es leider weiterhin ein sehr schwieriger Weg zum Erfolg zu sein schien. Trotzdem war ich mir sicher, dass wir uns mit der nochmaligen Aufnahme von medizinischen Behandlungen richtig entschieden hatten, um unseren Kinderwunsch nochmals aktiv angehen und danach final abschliessen zu können. Vor dem dritten Versuch hatte ich auch bereits mit Herrn Dr. Götze besprochen, dass wir danach die Behandlungen nicht fortführen möchten.
Als ich Mitte September 2016 – nach dem dritten und letzten Versuch – einen Anruf von 360° auf dem Natel sah, war ich mir ganz sicher, dass ein Missverständnis vorliegt. Ich hatte nämlich am Morgen bei der Blutentnahme für den Schwangerschaftstest extra darum gebeten, dass man mich im Falle eines negativen Tests nicht anrufen solle. Ich hatte solch starke Unterleibsbeschwerden, dass ich von einem negativen Resultat absolut überzeugt war und hatte zudem gar keine Kraft und Lust mehr, später das effektive Resultat noch am Telefon zu hören. Die Überraschung war riesig, als man mir sagte, dass der Test positiv sei! Ich bin in der Regel kein sehr emotionaler Mensch, wurde jedoch in diesem Moment mitten im Büro völlig von meinen Gefühlen überwältigt…zum Glück war gerade Mittagspause und niemand anders war anwesend. Es dauerte dann effektiv ein paar Stunden oder fast eher Tage und Wochen, bis ich die Nachricht richtig fassen und begreifen konnte!
Während der ersten drei Monate meiner Schwangerschaft war ich sehr unsicher und ängstlich im Wissen, dass dies wohl meine einzige Chance ist, ein Baby zu bekommen. Ich hatte auch einige Male Blutungen, die mich sehr erschreckten, auch weil ich dies bei meinen früheren Fehlgeburten schon erlebt hatte und es nichts Gutes bedeutete. Ich schätzte die gute Betreuung von 360° in der Frühschwangerschaft und danach von meinem normalen Gynäkologen deshalb sehr. Jetzt – ein paar Monate später – geniesse ich meine Schwangerschaft in vollen Zügen und fühle mich auch sehr stolz. Die ganzen Strapazen bezüglich des langen Weges bis dahin sind plötzlich irrelevant geworden und schon fast vergessen!
Hoffentlich motiviert meine Geschichte mit Happy End auch andere Betroffene dazu, Ausdauer zu beweisen und den Mut nicht zu verlieren. Unser Weg dauerte sieben lange, anstrengende und belastende Jahre, aber im Nachhinein betrachtet hat sich alles gelohnt…

Künstliche Befruchtung (IVF)
Verbesserte Einnistung nach ERA –Test
Wiederholtes IVF-Implantationsversagen

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