Patienten berichten echte Behandlungsverläufe

Social freezing mit 39 Jahren

Auch wenn es in meinem Alter (39) wohl eher spät ist, sich für „social freezing“ zu entscheiden, so kann ich nur positiv über die Behandlung berichten. Im Februar 2016 hatte ich ein erstes Gespräch mit Herrn Dr. F. Götze, wo er mir alles genau erläuterte. Habe dann gleich angefangen Folsäure einzunehmen – dies gilt der Vorbereitung. Einen Monat vor dem effektiven Behandlungsbeginn muss für das genaue Timing die Pille eingenommen werden. Nach Absetzen der Pille folgt eine kurze Menstruation – ca. 10 Tage danach startet man mit den Hormonspritzen. Nie zuvor hatte ich mir selber eine Spritze gemacht – ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl. Zu meiner Überraschung verlief alles problemlos und ohne Schmerzen und das während der gesamten 8 Tage. Ab und zu hinterliess die Spritze einen kleinen blauen Fleck – aber nicht der Rede wert. Ich merkte, dass meine „weiblichen Unterleibsorgane“ fleissig arbeiteten. Dann der erste Ultraschalltermin in der Praxis – ich war sehr gespannt, was sich da in meinen Eierstöcken entwickelt hatte. Herr Dr. F. Götze war positiv überrascht – er konnte ca. 10 Eibläschen zählen. Drei Tage später folgte die wiederum schmerzfreie Entnahme unter Vollnarkose (15min). Es konnten 11 Eizellen entnommen und auch 11 eingefroren werden. Ein gutes Ergebnis, über welches ich mich sehr gefreut habe. Ob ich diese Eizellen je brauchen werde, weiss ich nicht. Da ich im Moment nicht in einer Partnerschaft lebe, der Kinderwunsch aber trotzdem gross ist, war „social freezing“ für mich eine gute Entscheidung.

Social Freezing
Vorzeitige Erschöpfung der Eierstockreserve

 

Kommentar 360°

Es gibt eine Empfehlung der Organisation fertiprotekt, die prophylaktische Eizellgewinnung aus nicht-medizinischen Gründen bevorzugt vor dem Alter von 35 durchzuführen. Danach ist ein Einfrieren nicht verboten, hat jedoch geringere Erfolgsaussichten als in früheren Jahren. Eine Studie aus Spanien konnte zeigen, dass eine Schwangerschaftswahrscheinlichkeit von 6,6 % pro eingefrorener Eizelle besteht bei Einfrieren bis 35 Jahren. Zwischen 36 und 37 Jahren lag dieser Wert bei 6,1 % und fiel auf 5,6 % zwischen 38 -39 Jahren. Ab 40 konnten nur noch 1,8 % Schwangerschaften pro Eizelle erzielt werden.
Somit wird deutlich, dass bei die altersabhängige Abnahme der Fruchtbarkeit fliessend verläuft.
Der Entscheid für oder gegen eine solche Massnahme kann daher nur individualisiert und unter Berücksichtigung der Gesamtsituation gefällt werden und braucht eine eingehende Beratung.

15.12.2016

Severe endometriosis and infertility

Before the first visit we felt nervous and not sure what to expect from the whole ‘IVF’ experience. I was very scared that we wouldn’t be able to have children as I had been tending my OBGYN and she found I had Grade 3 Endometriosis and my fallopian tubes were blocked. I started to panic because being told you would not have children naturally is a lot to handle, but she got us an appointment with the 360 Grad clinic very quickly. We went for the first consultation with Dr Gotze, he explained the process and that ICIS would be best suited for our situation, answering all our questions. Everything was explained clearly to us, making it easily to understand.

After our meeting with Dr Gotze we decided to proceed with him. Also we were planning to leave Switzerland in the coming months and were anxious to start treatment as soon as possible. We started treatment the very next month which was great and really put our minds at ease that we were starting the process and in good hands.
The clinic itself is fantastic, 5 star facilities and the care from the nurses and doctors was very friendly, relaxed but very professional. We unfortunately had to do 4 rounds of ICIS treatment which mentally was difficult, but if there were ever any problems or questions Dr Gotze was very contactable either through email or text.

We moved home after the 2nd round but the communication between home and the clinic was never an issue and I was never left unsure about any medications I had to take. Even if these were different brands in the 2 countries Dr Gotze would research it for me and give me the best possible option. There was never an issue with language as Dr Gotze and his team are all fluent in English so I understood everything that was happening at all times.
The 4th round worked for us, which was so exciting. I am now over 6 months pregnant with twins. If we ever wanted to have another child and couldn’t have one naturally, and even though we don’t live in Zurich anymore I wouldn’t hesitate about going back to Dr Gotze and his team for their expert care, friendliness and professionalism.

Künstliche Befruchtung (IVF)
Minimalinvasive Chirurgie
Endometriose und Kinderwunsch

poor response at IVF and low ovarian reserve

Having experienced another IVF clinic previously and having undergone a failed cycle with terrible side effects and general feeling very low, we cannot thank our stars enough for the luck we had in changing to this clinic. Previously, we had been told that I had possibly not enough eggs and may need to look for a donor etc. This depressed and shocked me tremendously and I decided to try once more and possibly last time as my heart told me that the story about eggs was not fully true.
When we arrived at Dr. Goetze’s doorstep, we were very happy to have someone as our partner, who was willing to hear my story, work on a solution with me (instead of just forcing it on me) and was willing to be flexible to try one or other approach. I had read that they offered natural IVF and was attracted to the idea as I knew that I was ovulating and did not want quantity but quality. However, during discussions, he convinced us to try something else, with always the possibility to change to natural IVF if I wanted to. This in itself was a great comforting factor and put my mind at ease.
I believe that the reason we were successful first time with IVF was a combination of right therapy and drugs (I am very hormone sensitive and wanted as little intervention as possible, something that was well respected with Dr Götze, who gave us a very good protocol and good quality
drugs), psychological comfort that he was willing to change therapy if I wanted to, peace of mind that I could always call him if something happened (at last clinic no one picked up phones for hours when I suffered with days after days of racing heart – no wonder my body went on a complete shut- down), very friendly staff and a general feeling that we were being cared for. This was a very potent constellation and helped me and my body to perform its best, the proof being our little adorable son today!

Künstliche Befruchtung (IVF)
Poor Response

Der Erfolg kam mit der GnRH Hormonpumpe

Unsere Geschichte beginnt wie bei so vielen Paaren, die sich lieben und den Traum von einer eigenen Familie haben, mit unserer Hochzeit und dem Wunsch, nun endlich die Familienplanung tatsächlich in Angriff zu nehmen. Wir heiraten, bekommen Kinder, selbstverständlich, und bauen ein Haus- so war der Plan, leider stockte dieser beim zweiten Punkt – Kinder bekommen. Im Juli 2012 haben mein Mann und ich geheiratet, seit diesem Zeitpunkt habe ich die Pille abgesetzt, recht schnell merkten wir, dass unsere Bemühungen schwanger zu werden nicht funktionierten, vor allem weil ich keinen Zyklus hatte, meine Periode blieb einfach weg.
Zuerst haben wir uns an unsere Hausärztin gewandt, die uns die Unterstützung untersagte bzw. zu diesem Zeitpunkt noch nicht helfen wollte, sagte wir sollten erst noch ein paar Monte warten und schauen, was dann passiert. Diese Aussage hat uns nicht zufriedengestellt und so sind wir zu einem Frauenarzt mit dem Untertitel „Kinderwunschpraxis“ gewechselt. Einige Tabletten und mehrere Wochen später stockte es auch hier, nichts passierte. Eine weitergehende Behandlung als Tabletten ginge bei ihm nicht, sagte dieser Arzt. Er konnte uns also auch nicht helfen. Also haben wir uns entschlossen es „professionell“ zu versuchen, der Wunsch ein Kind zu bekommen war mittlerweile sehr gross geworden. Seit unserer Hochzeit waren über 14 Monate schon vergangen.
Wir sind zunächst auf die Praxis 360° aufmerksam geworden, da diese nah zu unseren beiden Arbeitsplätzen lag. Ich arbeitete damals im Seefeld, mein Mann am Hegibachplatz. Bisher hatte ich alle Arztbesuche allein gemeistert, mein Mann nahm sich vor von nun an dabei zu sein. Was für ein Segen es war, dass die Praxis so nah war, sollte uns erst später bewusst werden (bei ca. 2 Terminen pro Woche über 2 Jahre hinweg). Jedenfalls waren wir hochmotiviert, als der Arzt des 360° Zentrums uns sehr sympathisch und verständnisvoll begrüsste und uns nach eingehender Untersuchung und vielen Erklärungen den Vorschlag, es mit Spritzen zu versuchen, unterbreitete. Zum ersten Mal kam Hoffnung in uns auf und wir wussten, dass wir hier eine echte Chance haben, unseren Traum von einer Familie zu verwirklichen. Wir haben uns sofort aufgehoben gefühlt, unser Arzt war unsere einzige Bezugsperson und das reichte uns zu diesem Zeitpunkt vollkommen aus. Niemand, weder Familie oder Freunde, waren bislang sonst in unsere Bemühungen einbezogen.
Das Spritzen verlief dann allerdings sehr schleppend und war von Schmerzen begleitet. Wir haben sehr hohe Dosen gebraucht, dies trotz meines jungen Alters von 25 Jahren – also im eigentlich idealen, gebährfähigen Alter. Das Spermiogramm meines Mannes war gut, also schien die Ursache bei mir zu liegen. Mit den Spritzen konnten wir zumindest eine Folikelreifung und damit einen Zyklus erreichen, leider aber keine Schwangerschaft. Der nächste Schritt, die Insemination, war nach einigen erfolglosen Zyklen ins Auge gefasst. Dadurch erhofften wir uns eine deutliche Steigerung, um schwanger zu werden.
Da die Folikelreifung mit den Spritzen sich recht schleppend entwickelte, haben wir nach einiger Zeit entschieden mitten im Zyklus auf ein anderes Medikament zu wechseln, da das erste nicht wie gewünscht angeschlagen hatte. Das neue Medikament jedoch schlug so gut an, dass auf einmal 8 sprungreife Eizellen entstanden. Wir mussten diesen Zyklus also ́leider ́ abbrechen, da nur die künstliche Befruchtung die Alternative gewesen wäre, und soweit waren wir an diesem Zeitpunkt noch nicht.
Beim nächsten Inseminationsversuch entstanden 4 sprungreife Eizellen. Wir wollten nicht schon wieder abbrechen, immer noch nicht künstlich befruchten, aber auch keine Vierlinge bekommen, also hat unser Arzt in einer schmerzhaften Prozedur zwei der 4 Eizellen abgesaugt. Die anderen zwei wurden per Insemination befruchtet. Der Schwangerschaftstest war leider auch in diesem Versuch negativ.
Letztendlich und nach über 3 oder 4 Inseminationen haben wir uns dann doch für den Weg der künstlichen Befruchtung entschieden. Unser Arzt war zu diesem Zeitpunkt mehr als verständnisvoll. Er hat es respektiert, dass wir keine Pause in den Behandlungen wollten, wir wollten immer weitermachen, riet uns aber zu begleitender Akkupunktur und das Aufsuchen einer Psychologin aufgrund der bis dahin erlittenen Rückschläge und erfolgloser Versuche. Auch unsere Eltern haben wir auf sein Anraten hin informiert und über die bislang gemachten Erfahrungen erzählt.
Während der gesamten Zeit der Medikamentengabe habe ich meinen Geschmackssinn verloren. Das war für mich als leidenschaftliche Köchin sehr schwer. Unser Arzt ist bei jedem Besuch darauf eingegangen, hat sich erkundigt, versucht zu helfen. Jedoch wurde stets die Diagnose „medikamentenindizierte Hyposmie“ gestellt. Da uns die Kinderwunschbehandlung wichtiger war, haben wir den Geschmacksverlust hingenommen und die Medikamente weiter eingenommen.
Drei künstliche Befruchtungen folgten, eine davon sogar mit einem Überstimulationssyndrom, bei der ich eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Unser Arzt war selbst an einem Sonntag telefonisch erreichbar, hat uns Mut zugesprochen und uns die Angst genommen. Dass so etwas passieren kann, wussten wir, wir waren bestens informiert.
Im Dezember 2014 hatten wir dann schon alles mehrmals (Insemination, IVF, Spritzen, Medikamente etc.) ausprobiert. Wir wussten nicht mehr weiter, unsere Hoffnungen waren am Tiefpunkt. Unser Arzt hat jedoch weiter an uns geglaubt, hat uns zu diversen Tests geraten und uns bei der Terminvereinbarung geholfen. So haben wir einen genetischen Test machen lassen und eine Untersuchung im Hormonzentrum. Grund für diese weiteren Untersuchungen war der Gedanke an die GnrH-Pumpe, die in Frage kommen könnte. Wir waren so dankbar und erleichtert, dass es irgendwo etwas gab, was wir noch nicht ausprobiert hatten. Eine kleine Pumpe wird an den Bauch geklebt und spritzt alle 90 Minuten ein Medikament, das zur Follikelreifung führt. Unser Arzt hat sich sehr viel Zeit genommen die Funktionsweise der Pumpe selbst zu verstehen und anschliessend uns genaue Instruktionen zu geben. Bei jedem Termin hat er sich ausführlich und aufrichtig interessiert erkundigt, wie das Leben mit der Pumpe ist. Die Pumpe war einerseits ein Segen, weil das tägliche Spritzen wegfiel, andererseits hatte man einen kleinen Fremdkörper an sich. Die Pumpe klebte auf meinem Bauch, enge Blusen und Kleider waren vorerst passé, da ich im Büro nicht die kleine Beule erklären wollte. Auch das leise Ticken, wenn das Medikament alle 90 Minuten gespritzt wurde, brachte mich in die ein oder andere brenzlige Lage. Während eines Meetings z.B. wurde von einem Kollegen beispielsweise einmal „Psssst“ gerufen, auf das Schweigen hin fragte er „Irgendetwas tickt doch hier“ und wie alle anderen schaute ich mich fragend um, schaute unter den Tisch und hoffte wohlwissend und insgeheim, dass das Ding endlich bald fertig ist. Auch habe ich zwanghaft und diszipliniert darauf geachtet mich nie weiter als 60cm von meiner Tasche zu entfernen, indem stets der kleine Sender versteckt war, so dass dieser immer und jederzeit Funkkontakt zur Pumpe an meinem Bauch hatte.
Mit der Pumpe hat sich stets zuverlässig ein einziger Folikel gebildet, ein mehr oder weniger normaler Zyklus-Rhythmus stellte sich ein. Wir haben zwei Insemination nochmals wahrgenommen, uns dann aber nach diesen weiteren, erfolglosen Versuchen mit dem Thema Adoption näher befasst. Wir haben die Akkupunktur abgesagt, die Termine bei der Psychologin gestrichen und unseren Eltern wieder erzählt bzw. ‚vorgeschwindelt‘, dass wir zunächst eine Pause machen würden. So haben wir aus unserer Sicht den Druck, der sich mit jeder schlechten Nachricht an unsere Eltern immer weiter aufgebaut hat, etwas abbauen können.
Die Pumpe war trotzdem noch unser stetiger Begleiter, nur hatten wir „einfach“ Geschlechtsverkehr, streng nach Terminkalender quasi. Nach 6 Zyklen mit der Pumpe (6 Monate) war es auch wieder so, ich hätte fast vergessen, den Test zu machen, da die Hoffnung auf ein positives Resultat doch nur noch sehr klein war. Früher war die Zeit bis zum Schwangerschaftstest quälend lang, mit der Zeit war das nur noch eine „Formalität“, das Ergebnis stets vorausahnend.
Unsere Partnerschaft war in der ganzen Zeit trotzdem sehr intensiv. Wir haben einander mit Samthandschuhen angefasst. Wir haben feste Rituale gehabt, wie z.B. das gemeinsame Abendessen, haben uns mehr Luxus gegönnt, als Ausgleich zu den negativen Gefühlen (Shopping, schöne Hotels). Freunde und Familie haben wir aber seltener besucht, aus Angst vor Fragen oder aus Angst vor Neid von anderer Leute Kinderreichtum.
Aber auf einmal, im 6. Zyklus also, hat der Test ein positives Ergebnis angezeigt. Anstatt meinen Mann die freudige Nachricht zu verkünden, habe ich als aller erstes unserem Doc eine SMS geschrieben und habe gefragt ob das denn sein kann, mir schien das nicht plausibel. Dieser hat keine halbe Stunde später sofort angerufen und gratuliert. Die Gefühle, nach über 2 Jahren endlich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen zu halten, waren einfach unbeschreiblich. Die ganzen Mühen und Schmerzen, der ganze Druck, all die Zweifel und Tränen, waren auf einen Schlag vergessen.
Heute, 3 Jahre nachdem ich die Behandlung im 360° Kinderwunschzentrum aufgenommen habe, bin ich Mutter von einem wundervollen, wunderschönem und gesundem Sohn. Nach 6 Monaten habe ich unseren Sohn abgestillt und wieder einen Termin im 360° Zentrum vereinbart. Jetzt wollen wir mit Hilfe unseres Arztes Kind Nummer 2 angehen. Unser Haus wird gerade gebaut- mit vier Kinderzimmern.

Hormontherapie

Erfolglose IVF Vorversuche

Wir hatten bereits frühere Behandlungen an einem anderen Ort. Nach dem wir es auf natürlichem Weg versuchten, probierten wir es mit einer hormonellen Stimulation mit Tabletten. Leider funktionierte dies nicht und wir entschieden uns für die IVF. Die erste IVF war in einer anderen Klinik.
Meine Gedanken beim ersten Besuch im 360°? Ich hatte Angst. Die erste IVF war für mich sehr beängstigend und ich wollte eigentlich aufgeben. Aber unser Kinderwunsch war sehr stark und wir entschieden uns es doch noch einmal in einer anderen Klinik zu versuchen. Jedoch war ich voller Zweifel und Ängste.
Ich hatte Angst wieder nur als „Nummer“ gesehen zu werden und beim zweiten Versuch wieder diese Schmerzen zu haben. Meine Erfahrung in der ersten Klinik waren sehr schlecht und so war mein Vertrauen zu solche Eingriffe nicht sehr gross.
Nach dem ersten Gespräch fühlte ich mich erleichtert. Dr. Götze hat meine Ängste und Sorgen ernst genommen und sich damit auseinander gesetzt. Wir hatten sehr gute Gespräche und er nahm sich immer Zeit für mich. Dr. Götze nahm mich als Mensch war und nicht als „Nummer“ und er ist immer auf meine Bedürfnisse eingegangen. Dies nahm mir die Angst und die Sorgen und ich fühlte mich in sehr guten aufgehoben. Hätte er sich nicht so bemüht, hätte ich nach der ersten IVF aufgegeben.
Ich war positiv überrascht und hatte ein viel besseres Gefühl als bei der ersten Klinik. Vor dem Gespräch wollte ich eigentlich eher aufgeben, doch danach war meine Zuversicht besser und meine Ängste nicht mehr so gross. Ich fühlte mich ernst genommen und mein Gefühl sagte mir danach, dass ich Herrn Götze vertrauen konnte.
Es wurde dann die gleiche Einschätzung erhoben wie bereits zuvor:
Mein Anti-müller-hormon-wert war sehr niedrig.
Ohne Hilfe (hormonelle Stimulation oder IVF) war die Prognose einer erfolgreichen Schwangerschaft bei ca. 2-5%. Mit IVF waren die Prognosen zwischen 20% und 35%.
Bei der ersten IVF hatte ich bei der Entnahme starke Schmerzen und Blutungen. Aus diesem Grund hatte ich immer Angst davon und war diesbezüglich immer sehr verkrampft. Jedoch konnte Dr. Götze mir diese Angst mit einer kleiner Vollnarkose bei der Entnahme der Zellen nehmen und ich hatte nicht mehr solche Schmerzen und Blutungen.
Dr. Götze passte die IVF-Therapie an meine Bedürfnisse an. Wir versuchten das kurze und das lange Protokoll.
Die Therapie war individuell an meine Bedürfnisse und meinem Körper angepasst. Bei Rückschlägen hat sich Dr. Götze immer Gedanken gemacht und die Therapieform mit der Medikation usw. angepasst.
Das ganze Personal war sehr aufmerksam und wir wurden immer sehr warm empfangen. Dank dieser Atmosphäre und der Freundlichkeit wie auch der Hilfsbereitschaft vom ganzen Personal fühlten wir uns sehr gut aufgehoben und in sicheren Händen.
Wir empfanden die Kommunikation zusammengefasst als grossartig! Bei Unklarheiten konnte ich immer anrufen oder eine Mail schreiben. Innerhalb von 24 Std. (meistens sogar viel früher) hatte ich einen Anruf oder eine Antwort per Mail.
Wir haben dann die IVF begonnen-total waren es vier Zyklen. Einer in der ersten Klinik und drei bei Dr. Götze davon leider eine Fehlgeburt, ein negatives Ergebnis und dann der Erfolg: Unsere Tochter ist bereits gesund und munter auf die Welt gekommen.
Die Zeit während der Behandlung war eine schreckliche Zeit. Immer das Warten, Hoffen und die Enttäuschungen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es sich lohnt diese Zeit auf sich zu nehmen! Solange der Arzt die Hoffnung hat und Möglichkeiten sieht, sollte man nicht aufgeben. Auch wenn es in diesem Moment sehr schwer ist.
Ich hatte zum Teil Stimmungsschwankungen. Diese waren nervenzerrend. Für mich und meinem Partner. Es war nicht immer einfach, aber wir sprachen oft darüber und bei „klare“ Momente machten wir darüber Witze und versuchten es mit Humor zu nehmen. Meistens klappte es auch.
Die grösste Sorge war, dass es nicht klappen würde. Das wir nie erfahren würden was es heisst ein Kind zu haben und die ganzen Strapazen und finanziellen Ausgaben umsonst waren.
Die Betreuung und Menschlichkeit der Praxis war etwas Besonderes! Wir sind uns nie wie eine Ware vorgekommen. Dr. Götze und sein Team waren immer sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Wir fanden es ausserdem extrem beruhigend, dass wir uns jederzeit per Telefon, Mail oder SMS melden durften. Sobald wir Fragen oder Sorgen hatten, meldeten wir uns bei Dr. Götze und wir erhielten immer eine Antwort.
Ich bin im Fazit sehr froh, dass ich trotz schwierigen Phasen, nie aufgegeben habe und wir heute mit Hilfe von Dr. Götze eine wunderbare Tochter haben. Ich kann jedem nur empfehlen, dass solange Dr. Götze noch die Möglichkeit einer Schwangerschaft sieht und man über die finanziellen Mitteln verfügt, nicht aufzugeben! Ich bin heute überglücklich über die Geburt meiner Tochter und die ganzen Strapazen und enttäuschende Momente während den ganzen Jahren des Versuchens sind wie weggeblasen. Ich bin einfach nur froh, dass ich nicht aufgegeben habe und dran geblieben bin.

Vorzeitige Erschöpfung der Eierstockreserve
Künstliche Befruchtung (IVF)

Endometriose und unerfüllter Kinderwunsch

Beim ersten Besuch hatten wir Angst, Zuversicht und Erleichterung dass es endlich vorwärts geht.
Die leichte Angst war da, dass nach dem Gespräch eventuelle Hoffnungen nicht verwirklicht werden könnten. Auf der anderen Seite war ich sehr zuversichtlich und voller Hoffnung.
Bei meiner Gynäkologin habe ich einige Monate mit Hilfe eines Hormon Präparates: Merional (die das Entwickeln und das reifen der Follikel in den Eierstöcken unterstützt)
Mit subkutaner Injektion.
Wir haben uns dann sehr herzlich und freundlich aufgehoben gefühlt, man hat gut gemerkt dass, dass ganze Team routiniert war.
Es wurde dann überraschend die Diagnose Endometriose III-IV mitgeteilt.
Es wurde mir guten und Positiven Bericht gegeben und anderseits hatte ich eine Riesen Zyste die mir entfernt worden sollte.
Die Frage stellte ich mir; wie sieht es nach der O.P aus? Gibt es evtl. Komplikationen? Wird alles wieder länger dauern?!
Nach der OP sollte einfach möglichst schnell gehen so das die Endometriosenherde nicht wiederkehrte. Anschliessend lief alles auf die ICSI zu. IVF kam nicht mehr in Frage da die Qualität des Spermas meines Mannes nicht optimal war.
Die Aufenthalte bei uns im Zentrum waren stets gut. Die Mitarbeiter waren immer sehr herzlich zu mir und ich schätzte es sehr das meine Bedürfnisse berücksichtig worden sind. Unsere Kommunikation verlief sehr gut und auch sehr unkompliziert. Direkter Kontakt über E-Mail war auch immer möglich.
Anfahrt mit dem Auto war gut möglich, vor dem Zentrum gibt es allerdings kaum Parkplätze. Ich stellte mein Auto immer beim Coop schräg gegenüber ab.
Es erfolgte die Stimulation: Orale Einnahme von Primolut für ca. 10 Tage. Anschliessend Zoladex Subkutane Injektion. Ca. 3 Wochen später Stimulation durch Hormonspritzen : Merional ( Förderung der Eibläschen. ) ca. 2 Ultraschalluntersuchungen zur Bestimmung der Eibläschen Reifung. Danach Entnahme der Eizelle mit einer Kurznarkose. TCM Behandlung durch Frau Zubler.
4 Zyklen und alles zusammen ca. 1 1⁄2 Jahre mit längeren Abständen.
Insgesamt hatte ich 4 Embryotransfers. Da die Eizellen des 1. Durchganges aufgebraucht waren, musste ich ein weiteres Mal eine Eizelle Entnahme durchführen. Beim insgesamt 4. Embryotransfer hat es dann geklappt.
Die Behandlung der hormonellen Stimulation empfand ich persönlich fast weniger belastend als das Abwarten der Monate dazwischen, wo nichts vorwärts ging. Ich hatte zum Glück keine Nebenwirkungen der hormonellen Therapie.
Es plagten mich natürlich Ängste. Wird das jemals funktionieren? Und kann ich überhaupt Schwanger werden, ich werde auch langsam älter (35 J) e.t.c, diese Gedanken quälten mich täglich.
Ich habe mir immer gesagt jetzt ist meine Zeit, nicht erst in 5 oder 10 Jahren und ich kann es nie bereuen wenn ich es versuche. Ich würde alles wieder genauso machen!
Mein Mann und ich sind unendlich dankbar dass wir seit fast 5 Monaten Eltern von gesunden Zwillingen sind. Ich kann es manchmal kaum glauben dass es meine Babys sind. Wir geniessen und schätzen jeden Tag mit den kleinen.

Künstliche Befruchtung (IVF)
Minimalinvasive Chirugie
Endometriose und Kinderwunsch

Mitgliedschaften & Partner

Mitgliedschaften & Partner